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Ghostwriting. Was ist das? Ist das erlaubt?

Wenn Studenten im Netz sind, dann stößt man unvermeidlich auf Suchbegriffe wie „Ghostwriting Bachelorarbeit Preis“ und auf „akademische Ghostwriter“. Aber was ist überhaupt ein Ghostwriter und was hat der dann auch mit einer Bachelorarbeit zu tun?

Ghostwriter sind Autoren, die im Auftrag ihrer Kunden Texte oder sogar Bücher schreiben. In der Regel werden sie nicht als Urheber genannt. In den meisten Fällen sind sie in sogenannten Ghostwriting Agenturen tätig. Da diese Tätigkeiten nicht gesetzlich geschützt sind, gibt es auch keine offiziellen Richtlinien in Hinsicht auf ihre Fähigkeiten. Bei Ghostwritern die allerdings Bachelorarbeiten oder sogar Masterarbeiten schreiben, handelt es sich meistens um Akademiker. In vielen Agenturen sind Hochschulassistenten und sogar Professoren tätig, die deshalb auch über die notwendigen Fachkenntnisse verfügen.

Ist Ghostwriting erlaubt?

Ghostwriting ist eigentlich schon seit der Antike bekannt, aber auch die meisten Prominenten kommen auf einen professionellen Autor für ihre angeblich eigenen Werke zurück. Der eigentliche Verfasser oder Ghostwriter bleibt deshalb in den meisten Fällen unbekannt, außer es handelt sich um einen bekannten Journalisten, der dann noch zusätzlich zum gewünschten Erfolg aufgrund von seinem Ruf beitragen kann. Ghostwriting ist also absolut legal. Was das Verfassen von akademischen Arbeiten angeht, so handelt es sich dabei in der Regel um professionelle Hilfestellungen, die ebenfalls absolut legal sind. Verwendet der Student die von einem Dritten geschriebene Bachelorarbeit allerdings unverändert, dann kann dies durchaus auch strafbar sein, da diesbezüglich eine eidesstattliche Erklärung abgegeben werden muss. Es liegt also an jedem Studenten selbst, inwiefern er dieses Risiko eingehen will oder nicht.

Wie diskret sind Ghostwriter?

Es ist verständlich, wenn bei Ghostwriter-Agenturen die Diskretion mit an erster Stelle steht, da sie ansonsten auch keine Kunden hätten, wenn Vertrauensbrüche erst einmal bekannt werden, was beispielsweise schon alleine über die sozialen Netzwerke heutzutage extrem schnell der Fall sein kann. Die Kommunikation erfolgt meistens per E-Mails über die Agentur und es ist jedem Kunden selbst überlassen, welche persönlichen Daten er preisgeben möchte oder nicht. Die Verschwiegenheit ist also speziell für diese Branche wirklich unerlässlich, da sie einen extrem sensiblen Umgang mit den Daten vom Auftraggeber erforderlich macht. Um aber auch wirklich auf Nummer sicher zu gehen, sollte man sich auf eine seriöse  und erfahrene Ghostwriting-Agentur verlassen, die sich absolut keinen Vertrauensbruch leisten kann. Ein fahrlässiger Umgang mit wichtigen Kundendaten war übrigens bis jetzt eigentlich nur bei bekannten Unternehmen der Fall, aber nicht bei Studenten, die sich von Ghostwritern ihre akademischen Arbeiten anfertigen ließen.

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Zuletzt vor 622 Tagen aktualisiert von Patrick Kaufmann

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