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Wo liegt der Unterschied zwischen einer Kaltschaum- und einer Latexmatratze?

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Eine gute Matratze ist die Grundvoraussetzung für einen gesunden und erholsamen Schlaf und ob sich der Verbraucher nun für eine Kaltschaum- oder eine Latexmatratze entscheidet, hängt in erster Linie von seinem individuellen Wärmebedürfnis ab.
Grundsätzlich sind beide Modelle äußerst bequem und können sich auch an Gewichtverlagerungen hervorragend anpassen. Zugleich braucht der Verbraucher auch keine Geräusche befürchten, wie sie hin und wieder von den bekannten Federkernmatratzen verursacht wurden.

Vor- und Nachteile einer Latexmatratze

Diese Matratzen bestehen aus Gummi, wobei in der Herstellung entweder natürliches oder synthetisches Gummi verwendet wird oder auch ein Gemisch aus beiden Materialien. Bei der Produktion von Latexmatratzen wird das Rohmaterial in eine entsprechende Form gegossen und anschließend durch zahlreiche Heizstifte erhitzt, wodurch die Matratze viele Löcher erhält.

Weiterhin sind die Matratzen sehr schwer, so dass nicht nur der Transport ein wahrer Kraftakt wird, sondern auch das regelmäßige Wenden der Matratze.

In der Regel haben sowohl Latex- als auch Kaltschaummatratzen einen eher unangenehmen Geruch, welcher jedoch bei Latex wesentlich schneller verschwindet. Bei einer Kaltschaummatratze kann dieser Geruch durchaus einige Wochen bestehen bleiben.

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Nachteile gibt es allerdings auch bei Latex, denn eine Latexmatratze kann grundsätzlich keine Feuchtigkeit aufnehmen, weswegen sie auch über Löcher und Hohlräume verfügt, damit eine Feuchtigkeitsregulierung stattfinden kann. Um eine eventuelle Schimmelbildung zu verhindern, darf die Raumtemperatur, bei Verwendung einer Latexmatratze, nie unter 10 Grad Celsius sinken.

Vor- und Nachteile von Kaltschaummatratze

Kaltschaummatratzen werden in unterschiedlichen Produktionsverfahren gefertigt, so dass sie anschließend sowohl in ihrem Härtegrad als auch in ihrer Qualität sehr verschieden sind. Für die Herstellung wird zumeist Polyurethan verwandt, welches mit Hilfe eines Treibmittels, in der Regel Kohlendioxid, aufgeschäumt wird.

Im Gegensatz zu Latexmatratzen sind Modelle aus Kaltschaum wesentlich leichter und können für den Transport sogar gefaltet werden, Beispiele lassen sich auf dem Onlineportal PROCAVE einsehen.

Ein weiterer Unterschied zwischen beiden Matratzenarten besteht darin, dass eine Kaltschaummatratze deutlich wärmer hält, weswegen sie besonders gut für Menschen geeignet ist, welche schnell und oft frieren. Wer hingegen seltener friert, sollte besser die Variante aus Latex wählen. Eine ausgezeichnete Kaltschaummatratzen ist beispielsweise die Elli Wende Matratze aus Erfurt by PROCAVE.

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Nachteilig hingegen ist, dass Kaltschaummatratzen sehr leicht entzündlich sind und sie anschließend auch schnell brennen. Mit Hilfe eines speziellen Überzuges besteht jedoch die Möglichkeit, dass eine Kaltschaummatratze brandsicher gemacht wird.

Zuletzt vor 13 Tagen aktualisiert von Frauke P. Siems

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