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Das passende Piercing - Alle Arten im Überblick

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Vor kurzem wurde in einer Studie über Piercings erwähnt, dass mittlerweile über 40% aller jungen Frauen gepierct sind. Eine wirklich überraschend hohe Zahl. Die beliebtesten Stelllen wären hier bei in Häufigkeit absteigend:

- Bachnachnabel-Piercing

- Nasen-Piercing bzw. Nasen-Stecker (Septum Piercing)

- Augenbrauchen-Piercing

- Zungen-Piercing

Interessant war auch, dass der durchschnitt der erst-piercings bei 17 Jahren liegt.

Zungenpiercing

Das Zungenpiercing ist recht beliebt und ist immer etwas Außergewöhnliches. Da in der Zunge viele Blutgefäße und Nerven verlaufen, sollte so ein Eingriff nur durch einen sachkundigen und erfahren Piercer vorgenommen werden. Ein Zungenpiercing hat mit ca. 2-3 Wochen die kürzeste Abheilungsphase und tut deutlich weniger weh als vermutet.

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Beim Einstechen besteht die Gefahr, dass die Geschmacknerven verletzt werden und eine Sensibilitätsstörung eintritt. Des Weiteren bestehen die üblichen Gefahren eines Piercings wie Infektionen, ansteckende Krankheiten oder Entzündungen. Eine disziplinierte Mundhygiene ist daher unabdingbar. Beim dauerhaften Tragen können unter anderem auch Zähne beschädigt oder verschoben werden. Zahnfüllungen und andere Zahnkonstruktionen können in Mitleidenschaft gezogen werden. Zahnmark kann sogar absterben, falls das Zungenpiercing bekaut wird. Bestimmte Einschränkungen hinsichtlich des Speiseplanes müssen dabei in Kauf genommen werden. Sehr kalte oder heiße Getränke oder scharfe Speisen sollten beim Zungenpiercing gemieden werden. Letztendlich muss jeder für sich ausmachen, welche Vor-und Nachteile ein Zungenpiercing für ihn mit sich bringt.

Bauchnabelpiercing

Bauchnabelpiercings gibt es in verschieden Materialien und Formen. Ein Bauchnabelpiercing kann vor allem im Sommer sehr schön zur Schau gestellt werden und zieht magisch alle Blicke auf sich. Vor allem bei Frauen ist ein Bauchnabelpiercing sehr beliebt. Es ist immer eine individuelle Entscheidung an welcher Stelle des Bauchnabels gestochen wird, da die Dicke des Bauchnabels und die Anzahl der Falten oft sehr unterschiedlich ist. Falls der Bauchnabel nach außen gewölbt ist, ist der Einsatz eines Bauchnabelpiercings unmöglich.

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Lippenpiercing

Ein Lippenpiercing ist ein Piercing, das in einem professionellen Piercingstudio unkompliziert gestochen werden kann. Das Piercen ist kaum mit Schmerzen verbunden und benötigt nur eine kurze Abheilzeit. Binnen drei bis fünf Wochen ist die Wunde verheilt und das Lippenpiercing kann beliebig ausgetauscht werden. So kann man zum Beispiel einen Ring tragen oder sich für einen Stift (auch Labrett genannt) entscheiden. Die Designs sind sehr vielfältig. Ein Lippenpiercing zieht auf alle Fälle Blicke auf sich und ist daher nur geeignet für Personen, die kein Problem damit haben, von anderen deswegen angeschaut zu werden.

Abgesehen von nicht-körperlichen Nachteilen, die beispielsweise beruflicher Natur sein können, besteht auch das Risiko für körperliche Folgeschäden durch ein solches Piercing. So ist gerade beim Lippenpiercing die Druckbelastung am Kiefer recht groß – bei längerer Einwirkung auf den Knochen kann es unter Umständen zu Knochenverlust oder gar Zahnverlust kommen.

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Augenbrauenpiercing

Ein Augenbrauenpiercing ist eines der beliebtesten Piercings unserer Zeit. Während man früher mit einem Ring in der Augenbraue zu einer Randgruppe gehörte, ist den meisten Menschen der Anblick eines solchen Schmuckstückes geläufig. Das Augenbrauenpiercing wird am äußeren Drittel der Braue gestochen und kann horizontal oder vertikal angebracht werden. Ein Piercing an dieser Körperstelle ist beim Stechen recht unkompliziert und mit nur sehr wenigen Schmerzen verbunden. Es kann von Mann und Frau gleichermaßen getragen werden und sieht schön aus, sofern das Piercing zum Typ passt. Auch preislich liegt das Augenbrauenpiercing durchaus im Rahmen.

Allerdings sollten auch die Risiken eines solchen Piercings nicht unterschätzt werden. Es muss besonders darauf geachtet werden, dass die Einstichstellen während der Abheilzeit sauber und steril bleiben. Schnell verfängt sich Make-Up, Haarspray oder Creme in der Wunde und kann zu Entzündungen führen. Auch kann ein Augenbrauenpiercing herauswachsen, was unschöne Narbenbildungen zur Folge haben kann. Vorab sollte geklärt sein, ob ein Augenbrauenpiercing mit dem Beruf vereinbar ist.

Zuletzt vor 184 Tagen aktualisiert von Frauke P. Siems

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