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Schokolade selber machen - Auf die Qualittät der Grundzutaten kommt es an

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Wie es doch möglich ist, zu Hause ohne großen Aufwand und in kürzester Zeit, die eigene Lieblings-Schokolade selber zu machen. Obwohl die weitläufige Meinung ist, dass die Herstellung von Schokolade technisch sehr kompliziert sei und somit nicht im gewöhnlichen Haushalt machbar wäre, kann jeder zu Hause Schokolade selber machen. Dabei ist nicht gemeint, gewöhnliche Haushaltsschokolade einzuschmelzen, um sie anschließend in andere Form zu bringen, sondern diese aus fünf Grundzutaten von Grund auf selbst herzustellen.

Zur industriellen Herstellung von Schokolade

Zu Beginn werden geröstete Kakaobohnen zu einer Kakaomasse verarbeitet, welche mit Zucker, bestimmten Ölsorten und mit Milchpulver vermischt wird. Um das "sandige" Mundgefühl zu entfernen, wird diese Schokoladenmasse daraufhin mittels Walzen fein vermalen. Hat die Schokoladenmasse dann eine fast staubige Konsistenz angenommen, kommt sie in eine Conche. Zwar gibt es hier verschiedene Typen und unterschiedliche Verfahren, jedoch wird die Masse hier im Grunde auf mindestens 65 °C erhitzt und immer wieder gewalzt. Dabei verflüssigt sich die Schokoladenmasse wieder und die Geruchs- und Geschmacksstoffe werden freigesetzt. Dieser Vorgang kann je nach verfahren mehrere Stunden bis sogar Tage in Anspruch nehmen. Danach hat die Masse eine cremige und flüssige Konsistenz, die matt glänzend ist. Nun wird die Kuvertüre in Formen gegossen, um letztendlich abzukühlen und wieder hart zu werden.

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Wo liegt der Unterschied, wenn man Schokolade selber machen will?

In den meisten Küchen zu Hause fehlen die Mittel und Maschinen, um die Schokolade auf die exakt nötigen Temperaturen zu erwärmen und diese zu walzen und zu conchieren. Von daher stimmt hier die eingangs erwähnte weitläufige Meinung.

Jedoch ist es möglich, Kakaopulver, gemahlene Kakaobohnen, geschmolzene Kakaobutter, Vanille und Agavendicksaft über einem warmen Wasserbad schonend zu verrühren und die daraus entstehende Kuvertüre anschließend in Formen zu gießen. Die Zutaten lassen sich über die aktuellen Penny Angebote preiswert und in hoher Qualität beziehen. Je nach Geschmack, kann man die Schokolade vor dem Abkühlen nun dekorieren. Mit Früchten, Beeren, Nüssen und allen anderen Zutaten, die einem schmecken. Richtig gemacht, dauert das Ganze bis zur genussfertigen Schokolade auch nur 20 Minuten.

Tipps für die eigene Schokoladenherstellung

Wer also Schokolade selber machen will, sollte jedoch ein paar wenige Tipps beachten. So empfiehlt sich, die Kakaobutter bei niedriger Temperatur über einem Wasserbad zu schmelzen und darauf zu achten, dass kein Wasser an die Butter gerät. Alternativ kann sie auch über einem Teelicht, auf einem Stövchen erhitzt werden.

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Anschließend wird die Kakaobutter mit den anderen Zutaten und einer Prise Salz gut verrührt und mit drei Löffeln Agavensirup gesüßt. Wer ein süßeres Ergebnis möchte, gönnt dem Ganzen hier noch ein paar Löffel extra. Um ein vorschnelles Abkühlen der Masse zu verhindern, kann man die Rührschale einfach auf dem lauwarmen Wasserbad belassen.

Dekorieren der selbstgemachten Schokolade

Die flüssige Kuvertüre kann nun in die gewünschte Schokoladenformen gegossen werden und dekoriert werden. Je nach Tiefe der Form kann man hier anders vorgehen:

Eine Variante ist es, mit den entsprechenden Formen eigene Pralinen zu machen. Dazu eignen sich tiefere Pralinenformen, die es in diversen Formen gibt. Zum Befüllen eignen sich diverse Nuss- und Fruchtmouse, Marmeladen, ganze Nüsse oder Kombinationen. Wichtig hierbei ist, dass die Form zunächst nur bis zur Hälfte mit der Schokolade befüllt wird, die gewünschte Zutat mit einem Löffelstiel platziert wird und dann wieder mit Kuvertüre bedeckt wird. Wenn man nun die fertig befüllte Form sachte auf den Tisch klopft, lösen sich verbleibende Luftbläschen auf.

Bei flachen Tafelschokoladenformen kann die Rückseite der Schokolade dekoriert werden. Hier eignen sich wunderbar diverse Nüsse, getrocknete Früchte oder Beeren. Der Kreativität und dem Geschmack sind hier keine Grenzen gesetzt! Die Zutaten werden einfach über die noch flüssige Kuvertüre gestreut.

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Wer mit anderen Geschmäckern und der Konsistenz der Schokolade experimentieren möchte, kann der Kuvertüre auch diverse Nussmouse beimischen. Eine weitere Variante ist es auch, Kaffeepulver hinzuzugeben. Ist die Schokolade fertig dekoriert, kommt sie mit der Form noch für ca. 10 Minuten ins Eisfach, um dort abzukühlen.

Zu den Zutaten für hausgemachte Schokolade

So einfach es auch ist, aus den richtigen Zutaten zu Hause die eigene Schokolade zu machen, so schwer ist es allerdings auch, die geschmacklich perfekt aufeinander abgestimmten Zutaten zu finden.

Denn jedes Kakaopulver, jede gemahlene Kakaobohne, jede Kakaobutter und jeder Agavensirup hat andere Geschmacksnoten. Bei der Verwendung verschiedener Sorten kann das Geschmacksresultat der fertigen Schokolade stark unterschiedlich sein und sogar die Konsistenz ist davon beeinflusst. Dafür vertreibt die 4Qtrade GmbH unter der Marke ChocQlate Schokoladensets, in denen alle fünf Grundzutaten enthalten sind und die für das perfekte Geschmackserlebnis aufeinander abgestimmt sind. Dabei legt Chocqlate großen Wert darauf nur natürliche Zutaten zu verwenden. Konservierungsstoffe und Co. sind hier also fehl am Platze.

Das Besondere ist, dass die verwendeten Kakaobohnen direkt gehandelt werden und faire Partnerschaften zu den Kleinbauern bestehen. In der Verarbeitung werden die Kakaobohnen nicht geröstet, um die darin enthaltenen Nährstoffe zu erhalten. Denn nichtgerösteter Kakao enthält Antioxidantien, Magnesium, Eisen, Kalzium und viele andere Mineralstoffe.

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Zusätzlich zu dem Set sind auch diverse Schokoladenformen erhältlich, die in ihrer Form über gewöhnliche Herz- oder Muschelformen hinausgehen. Das Schokoladenset und die Formen gibt es derzeit nur im eigenen Onlineshop der Firma.

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Zuletzt vor 184 Tagen aktualisiert von Frauke P. Siems

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