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Lewis Hamilton zeigt beim Österreich GP seine Schwächen

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Nachdem Mercedes den bisherigen Verlauf der Saison dominiert hatte, zeigten Team und Fahrer beim Großen Preis von Österreich erstmals deutliche Schwächen. In der Folge kamen Valtteri Bottas und Lewis Hamilton nur auf den Plätzen 3 und 5 ins Ziel. Diese, eigentlich noch als gut anzusehenden Platzierungen bedeuten für Mercedes das schlechteste Saisonergebnis.

Schon nach der Strafe, die im Training gegen Lewis Hamilton ausgesprochen wurde, war klar, dass Mercedes am Rennwochenende Schadensbegrenzung betreiben müsse. Der britische Seriensieger hatte Kimi Räikkönen behindert und wurde in der Folge drei Plätze nach hinten versetzt. Im Qualifying konnte nur der junge Ferrari Pilot Charles Leclerc Hamilton schlagen und startete so von der Poleposition. Hinter ihm gingen Max Verstappen und Valtteri Bottas auf die Strecke. Hamilton sortierte sich hinter seinem Teamkollegen auf Platz 4 ein, während Sebastian Vettel wegen technischer Probleme nicht über Platz 10 hinauskam.

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Aufgrund der schlechten Position in der Startaufstellung und dem heißen Wetter in Österreich reichte es im Ziel nur für Platz 3 für Bottas und 5 für Hamilton. Sie waren das ganze Rennen nicht schnell genug. Grund hierfür sollen die etwas zu kleinen Kühler sein, die aber nur auf 2-3 weiteren Strecken im Rennkalender Probleme machen sollten.

So geht Mercedes davon aus, dass schon beim Heimrennen von Lewis Hamilton und einem großen Teil des Teams im englischen Silverstone die Dominanz zurückkehrt. Hier gilt Lewis Hamilton schon vor dem Rennwochenende als absoluter Topfavorit. Wegen des großen Vorsprungs in der Meisterschaft gilt es jetzt schon als gesichert, dass Hamilton wieder Weltmeister wird. Trotzdem kämpft er bei jedem Rennen verbissen um den Sieg, denn er möchte einmal als bester Rennfahrer aller Zeiten gelten. Inzwischen hat Hamilton mit 5 Weltmeistertiteln genauso viele gesammelt, wie Juan Manuel Fangio und liegt in der Kategorie nur noch hinter Michael Schumacher zurück, der siebenmal Weltmeister werden konnte. Zudem jagt er noch den Rekord der meisten Saisonsiege, den auch die deutsche Formel 1 Legende hält.

Dass Hamilton manchmal sein eigener Ansporn im Wege steht, hat die Strafe im Training gezeigt. Zudem wird ihm die Dominanz seines Rennstalls manchmal negativ angerechnet. 57 von Hamiltons 79 Siegen kamen seit der Umstellung auf V6-turbo-hybrid-Motoren. Seitdem beherrscht das Mercedes-AMG Petronas Motorsport Team die Formel 1, und Hamilton hat noch einen wirklichen Gegner – seinen Teamkollegen.

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Nun, da in Österreich das eine Mal das Setup von Mercedes nicht der Konkurrenz überlegen war, musste sich Hamilton mit Platz 5 zufriedengeben. Skeptiker des Briten führen immer wieder bei der Diskussion um den besten Fahrer aller Zeiten an, dass Hamilton im Vergleich zu seiner Konkurrenz ein deutlich überlegenes Fahrzeug gefahren hat und so nicht zum Reigen der ganz Großen zählen dürfe.

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Zuletzt vor 143 Tagen aktualisiert von Marina Schuster

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